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 Steuervorteile

20 Prozent mehr als im übrigen Spanien


Die Kanarischen Inseln erfreuen sich aufgrund ihrer geografischen Entfernung zum übrigen Spanien einer niedrigeren Besteuerung. Um die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Archipels zu fördern, bieten die Inseln eine Reihe von attraktiven Steuervorteilen, die erfolgreich bei Filmproduktionen ihre Anwendung finden.


Mit der Durchsetzung des neuen Wirtschafts- und Steuergesetzes der Kanaren (REF) (1), das seit dem ersten Januar 2015 gültig ist, genießen auch Filmproduktionen auf dem kanarischen Archipel steuerliche Vorteile. Das macht Teneriffa zu einem der besten Orte in Europa für Dreharbeiten, denn zu den wirtschaftlichen Vorteilen kommen noch das gute Klima, die natürlichen Bedingungen, die landschaftliche Vielfalt und ein solider Filmsektor mit professioneller Ausstattung und Fachkräften, sowie der nötigen Erfahrung für alle Ansprüche hinzu.


Das kanarische REF verbessert den Steuererlass des Gesellschaftssteuergesetzes (2) um 20% und die Begrenzungen um 80%. Somit steigt auf den Kanaren der Anreiz für spanische Filmproduktionen von 18-20% Nachlass bei einer Investition mit einer Begrenzung von 3 Millonen Euro auf einen Nachlass von 38-40% mit einer Begrenzung von 5,4 Millionen Euro. Und der Anreiz für ausländische Filmproduktionen, der auf einen direkten Abzug von 15% und eine Begrenzung von 2,5 Millionen Euro Abzug festgesetzt wurde, liegt auf den Kanaren bei 35% Abzug mit einer Begrenzung von 4,5 Millionen Rückzahlung.


(1) Gesetz 15/2014, vom 19. Dezember zur Änderung des Wirtschafts- und Steuergesetzes der Kanaren
(2) Gesetz 27/2014 vom 27. November zur Gesellschaftssteuer

35% Steuerabzug Für Ausländische Produktionen (Tax Rebate) 20 Prozent mehr als im übrigen Spanien

Produzenten mit Steuersitz auf den Kanaren, die eine ausländische Produktion durchführen, genießen einen Steuerabzug von 35 % der Kosten auf kanarischem Boden,​ mit einer maximalen Begrenzung von 4,5 Millionen Euro (die Basis für den maximalen Abzug liegt bei 12.857.143 €). Voraussetzung ist, dass die Ausgaben auf kanarischem Boden mindestens eine Million Euro betragen.

Dieser Steueranreiz liegt auf dem restlichen spanischen Gebiet (1) bei 15% bei einem Limit von 2,5 Millionen Euro. Dank des Wirtschafts- und Steuergesetzes der Kanaren (2) erhöht sich dieser Prozentsatz um 20 Prozent auf 35% und das Limit auf 80%; das entspricht 4,5 Millionen Euro.

Welche Art von Produktion wird begünstigt?

Ausländische Kinofilmproduktionen oder filmische Werke, welche die vorherige Anfertigung einer Master Copy/Nullkopie für ihre industrielle Serienproduktion ermöglichen.

Welche Kosten können abgeschrieben werden?

Alle Kosten, die auf kanarischem Boden entstehen und direkt mit der Produktion in Verbindung stehen:

•Kosten für kreatives Personal mit Steuersitz in Spanien oder in einem anderen Mitgliedstaat des Wirtschaftsraumes der Europäischen Union. Das Limit beträgt 50.000€ pro Person.
•Kosten, die sich aus der Benutzung von industriellen Techniken oder anderer Zulieferer ergeben.

Wer kommt in den Genuss des Steuerabzugs?

Produzenten oder Serviceproduzenten mit Steuersitz auf den Kanaren, die bei der ICAA registriert sind und einen Kinospielfilm oder ein ausländisches Filmwerk produziert haben.

(1) Gesetz 27/2014 vom 27. November zur Gesellschaftssteuer
(2) Gesetz 15/2014, vom 19. Dezember zur Änderung des Wirtschafts- und Steuergesetzes der Kanaren​

38% Steuernachlass für audiovisuelle Produktionen Ein einzigartiges Steuersystem in Europa

Investitionen in Kinofilme, fiktive Film-, Zeichentrick- oder Dokumentarfilmserien geben dem Produzenten das Recht auf einen 18%-igen Nachlass auf die Körperschaftssteuer und dem Koproduzenten auf 5%. Auf den Kanaren liegen diese bei 38% für den Produzenten und bei 25% für den Koproduzenten, und zwar immer dann, wenn der Produktion das kanarische Werkszertifikat (Certificado de Obra Canaria) gewährt wird und der Produzent seinen Firmensitz oder seine Betriebsstätte auf den Kanarischen Inseln hat.

Zona Especial Canaria (ZEC) – Kanarische Steuersonderzone Die besten Steuervorteile für Ihre Film-/Fernsehproduktionsfirma in Europa

Teneriffa verfügt über ein besonderes Steuersystem mit reduzierten Steuersätzen, nämlich die Kanarische Sonderzone (ZEC - Zona Especial Canaria), welches- im Jahr 2000 von der Europäischen Union mit dem Ziel genehmigt worden ist, den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt des Archipels zu fördern.

Der wichtigste Vorteil, ist die besonders niedrige Körperschaftssteuer von 4 %, im Gegensatz zum im restlichen Spanien anzuwendenden Steuersatz von 30%. Andere Vorteile und Steuerbefreiungen beinhalten die Allgemeine Kanarische Mehrwertsteuer (IGIC), die Schenkungs- und Stempelsteuer und die Rückführung der Dividenden von nicht ansässigen Unternehmen.

Voraussetzungen zur Errichtung einer ZEC-Gesellschaft:
• Neugründung einer Gesellschaft.
• Zumindest ein Geschäftsführer muss auf Teneriffa ansässig sein.
• Investition von mind. 100.000 € auf Teneriffa und Gran Canaria (50.000 € in den restlichen Inseln) in den nicht in Anlagegüter für die zugelassene Aktivität innerhalb der ersten 2 Jahre nach der Einschreibung im ZEC-Register.
• Schaffung von mind. 5 Arbeitsplätzen auf Teneriffa und Gran Canaria (3 in den restlichen Inseln) innerhalb der ersten 6 Monaten nach der Einschreibung im Register, und Aufrechterhaltung derselben während der Dauer der ZEC-Tätigkeit.
• Festlegung des Gesellschaftszwecks innerhalb der für die ZEC zugelassenen Aktivitäten (die Filmindustrie ist inbegriffen).